Ein Planet für uns alle

Was ist NOPLANET B?

Das Projekt wird gefördert durch das Programm für Development Education and Awareness Raising (DEAR) der Europäischen Union. Dieses Programm macht sich zur Aufgabe, EU-BürgerInnen zu motivieren, sich mit globalen Entwicklungsthemen auseinanderzusetzen, Perspektivenwechsel zu vollziehen und sich für den Kampf gegen Ungerechtigkeit zu engagieren. Dies geschieht durch

Entwicklungspolitische Bildung

die Wissen und Handlungsansätze zu globalen Entwicklungsthemen durch innovative und partizipative Methoden vermittelt.

Kampagnen- und Lobbyarbeit

die bürgerschaftliches Engagement für nachhaltige Wirtschaft und Politik sowie individuelles Handeln mit Blick auf die globalen Zusammenhänge unterstützt.

Wer

NOPLANET B ist ein durch die Europäische Union finanziell unterstütztes Projekt, umgesetzt durch sechs gemeinnützige Organisationen in sechs europäischen Ländern.

Wo

NOPLANET B findet in Deutschland, Italien, Portugal, Spanien, Rumänien und Ungarn statt.

Was

NOPLANET B fördert die kritische Auseinandersetzung von EU-BürgerInnen mit globalen Zusammenhängen und das Verantwortungsgefühl der europäischen Gesellschaft für den Kampf gegen den weltweiten Klimawandel.

Wie

NOPLANET B stellt finanzielle Mittel und Wissen für kleine und mittelgroße zivilgesellschaftliche Organisationen (NRO) bereit, die sich mit eigenen Projekten gegen den weltweiten Klimawandel und für nachhaltige Lebensstile engagieren möchten.

Ausschreibung zur Förderung von entwicklungspolitischen Projekten

NOPLANET B unterstützt die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen durch eine Ausschreibung für entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsprojekte. Dabei stehen die Ziele 11 und 12 in Deutschland im Mittelpunkt.

Nachhaltige Städte und Gemeinden - SDG 11

Politische und wirtschaftliche Beteiligung der BürgerInnen ermöglichen, die negativen Folgen des Städtewachstums begrenzen und die natürlichen Lebensgrundlagen der Städte und ihres Umlandes erhalten.

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster - SDG 12

Förderung einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, Ressourcen und Energieeffizienz stärkt, sowie die Bereitstellung grundlegender und nachhaltiger Infrastruktur und Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen weltweit.

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Arbeiten Sie in einer kleinen oder mittelgroßen Nichtregierungsorganisation in Deutschland, die sich mit Themen der Nachhaltigkeit beschäftigt? Die ausgewählten Projekte erhalten eine finanzielle Förderung sowie Unterstützung bei der administrativen Umsetzung. Im Rahmen des europäischen Verbundprojekts besteht die Möglichkeit, sich mit Nichtregierungsorganisationen in anderen Ländern auszutauschen und voneinander zu lernen.

NOPLANETB: Ausschreibung zur Förderung von entwicklungspolitischen Projekten

Als Beitrag zu den SDGs 11 und 12 werden in Deutschland NRO finanziell unterstützt, die sich mit den Themen Postwachstum und Suffizienz auseinandersetzen.

Antragstellende Organisationen können zum inhaltlichen Schwerpunkt “Postwachstum und Suffizienz im ländlichen Raum” Projektanträge einreichen. Es werden Projekte gefördert, die eine Stadt- und Gemeindeentwicklung im ländlichen Raum nach dem Leitbild der Suffizienz und des Postwachstums unterstützen.

Schwerpunkt

Wir fördern hierbei insbesondere Bildungs- und Informationsprojekte, die sich auf einen oder mehrere der folgenden Aspekte konzentrieren: Projekte die …

… eine Verankerung des Leitbildes von Suffizienz und Postwachstum im Handeln der Politik und von kommunalen Verwaltungen im ländlichen Raum anstreben.

… die Möglichkeiten der Digitalisierung im ländlichen Raum als Beitrag zu Suffizienz und Postwachstum thematisieren.

… Netzwerke zwischen ökologischen und entwicklungspolitischen Initiativen schaffen, die eine Stadt- und Gemeindeentwicklung nach dem Leitbild des Postwachstums vorantreiben.

… Reallabore zum Postwachstum im ländlichen Raum etablieren.

… bestehende Best Practices zu kommunalen Beiträgen zu Postwachstum und Suffizienz systematisch sammeln und relevanten Akteur*innen im ländlichen Raum zugänglich machen.

… innovative Bildungsmethoden zur Vermittlung der Themen Suffizienz und Postwachstum an bislang nicht entwicklungspolitisch erreichte Zielgruppen im ländlichen Raum entwickeln und erproben.

… neue lernpsychologische Erkenntnisse über das Potential von Emotionen, sozialen Normen sowie des situativen Kontexts als Anreiz zur Verhaltensänderung gezielt für Zielgruppen im ländlichen Raum einbeziehen.

… neue und ungewöhnliche Formen der politischen Aktion im ländlichen Raum entwickeln, selbst einsetzen oder an andere Akteur*innen weitergeben.

… kontroverse politische Diskussionen in der Bevölkerung des ländlichen Raums über das Wachstumsparadigma befördern.

 

Zentraler Bestandteil aller Projekte muss die Bildungs- und Informationsarbeit sein. Alle Projektanträge müssen zwingend darlegen, inwiefern durch die Thematisierung von Postwachstum und Suffizienz im eigenen Projekt ein Beitrag zur Bekämpfung des globalen Klimawandels geleistet wird. Dabei ist auch auf die Verflechtung von entwicklungspolitischem Handeln im Globalen Norden und Globalen Süden einzugehen.

Förderung pro Projekt

10.000 – 13.500 Euro

Maximaler Anteil der Förderung an den Gesamtkosten des Projektes

90%

Deadline zur Einreichung von Projektanträgen

08.7.2019, 18:00 Uhr

Projektpartner

Europäische Gesamtkoordination: Fondazione punto.sud (Italien); Projektträger in Deutschland ist die akademie des forums für internationale entwicklung + planung (finep), weitere Projektträger sind: Asociatia Servicul Apel (Rumänien), AMI – Fundação de Assistência Médica Internacional (Portugal), Fondo Andaluz de Municipios para la Solidaridad Internacional (Spanien) und Hungarian Baptist Aid (Ungarn).

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